Spracherwerb

"Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt."

(Ludwig Wittgenstein, Philosoph)

 

Der Erstspracherwerb gelingt bei den meisten Kindern mühelos.

Das Klangempfinden ist bei Kleinkindern besonders stark, so ist z. B. bekannt, dass ein akzentfreier Zweitsprachenerwerb nur in den ersten Lebensjahren möglich ist.

Der Reifungsprozess des Gehirns spielt beim Sprechen lernen eine Rolle, daher vollzieht sich der Spracherwerb in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten.

Das Deuten der Kinder auf verschiedene Dinge ist bereits ein Dialog, der mit den sachlich richtigen Begriffen beantwortet werden soll.

Unzählige Dialoge in den verschiedensten Lebenssituationen z. B beim Wickeln dem Kind erzählen was gerade passiert…, rhythmische Spiele, die richtige Benennung der Dinge sind die Grundlage dafür sich einen eigenen Wortschatz anzueignen.

Dieser Wortschatz wächst mit der Zeit und ermöglicht es dem Kind mit Hilfe der gewachsenen Denkfähigkeiten, Wörter zu Sätzen zu kombinieren und sich mit den Sprachregeln der gesprochenen Sprache auseinanderzusetzen.

 

Kinder müssen Sprache erleben, in Geschichten, Liedern, Reimen, Spielen; aber sie brauchen auch immer die Möglichkeit Sprache mit all ihren Sinnen zu erleben. Ohne das Wissen, wie sich Dinge anfühlen, lassen sich keine passenden Adjektive wie hart, weich, rau, schwer oder leicht usw. finden. Kinder brauchen Bewegung, Eindrücke und Anregungen um ihren Spracherwerb zu fördern.

 

 

 

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