Grundgedanken zu unserer pädagogischen Arbeit

„Forschergeist in Windeln“

Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit.

Kinder sind von Natur aus aktiv, sie spielen und lernen aus eigenem Antrieb, aus ihren eigenen Handlungen. Sie sind Forscher, Entdecker und Erfinder in einer für sie unerforschten Welt. Diese Welt (Umwelt) muss für die Kinder erforschbar bleiben, sie müssen die Möglichkeit haben, eigene Erfahrungen zu machen; die eigene Umwelt mit ihren Augen zu sehen, sie wahrzunehmen, mit allen Sinnen zu erfassen und zu begreifen und. auch verstehen zu lernen.

Bei alldem wollen wir die Kinder als verlässliche Bezugspersonen begleiten, sie ernst nehmen und sie in ihrer Einzigartigkeit wertfrei annehmen.

 

Wir sind davon überzeugt, dass Kinder über Kompetenzen (Emmi Pikler: "Friedliche Babys - zufriedene Mütter") verfügen, die sie von Geburt an mitbringen und die wir akzeptieren und respektieren sollten. Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Kinder, damit sie sich sicher und geborgen fühlen können.

 

Die Grundbedürfnisse eines Menschen

 

... sind wichtige Lebensvoraussetzungen, um sich eines gesunden, zufriedenen und würdigen Lebens zu erfreuen.

 

Grundbedürfnisse sind:

 

a) körperliche:

- körperliche Unversehrtheit (Nahrung, Kleidung, Schutz, Schlaf etc.)

 

b) seelisch-geistige:

- Liebe, Nähe, Geborgenheit, Sicherheit

- sinnliche Anregung, Kreativität

- Anerkennung und Annahme

- Erkunden der Welt

 

Kinder sind angewiesen auf Bedürfnisbefriedigung von außen (Eltern, Bezugspersonen) - je älter sie werden, umso mehr können sie selbst die Verantwortung dafür übernehmen.

 

Die Reihenfolge in der Auflistung der Bedürfnisse ist nicht zufällig, sondern wohlüberlegt. Ich brauche zuerst Liebe, Nähe, Geborgenheit, Sicherheit, also (Ur-) Vertrauen, bevor ich die Welt erkunden kann und mich von dem trenne, was ich schon kenne und wo ich mich sicher und geborgen fühle.

 

 

 

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