Gedanken von Ingrid Rauscher zu einem Artikel im evangelischen Magazin Chrismon zur Jahreslosung

Dieser Vers wurde von der Institution namens Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen für 2016 ausgewählt. Er steht in dem Zusammenhang, in dem der Prophet Jesaja die Herrlichkeit Gottes schildert.

Die Theologin Susanne Breit-Keßler, Oberkirchenrätin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, hat unter der Überschrift „Besser als Sterngucken“ in der Ausgabe 01.2016 von Chrismon (evangelisches Magazin) dazu geschrieben.

Als prophetisches Wort aus dem Alten Testament, das sich auf die Zukunft richtet, bezeichnet sie es als „eine Art freundliche himmlische Absichtserklärung für die kommenden zwölf Monate“.

 

Sie schlägt vor, statt Mutter Vater, Tante oder Freund einzusetzen, denn jeder Mensch hat in seinem Leben unterschiedlich gute Erfahrungen gemacht.

Diesen Bibelspruch mit sich zu tragen hilft, den Fokus ein Jahr lang auf diesen einen Gedanken zu richten und seine Erfahrungen darunter einzuordnen.

Trost kann stabilisieren, kann Sicherheit geben, Zuversicht. „Dass man die Kraft kriegt, zu schaffen, was einem abverlangt wird: im Beruf, in der Familie, im Freundeskreis und wo man noch so tätig ist.“

Die Theologin sieht die Zusage als alternative Hilfe zur untätigen abwartenden Gelassenheit einerseits und zu übermächtigen Sorgen und Ängsten andererseits.

 

Für diese Hilfe können wir dankbar sein.

 

Ingrid Rauscher

 

 

 

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