Bericht vom Gemeindefest im Gießener Anzeiger

Auch am Altar gibt es eine Premiere: Die Feier gestalten die Pfarrer Peter Willared, Klaus F. Pötz, Matthias Schmid und Dr. Gabriel Brand (von links) gemeinsam.  Foto: Jung
Auch am Altar gibt es eine Premiere: Die Feier gestalten die Pfarrer Peter Willared, Klaus F. Pötz, Matthias Schmid und Dr. Gabriel Brand (von links) gemeinsam. Foto: Jung

Bewegender Augenblick bei Segensworten


GIESSEN - (kg). „Lasst uns feiern“, luden die evangelischen Gemeinden Andreas, Luther und Wichern sowie die gastgebende katholische St. Thomas Morus am Wochenende rund um die Kirche in der Grünberger Straße ein. Zum ersten Mal in der Geschichte der beteiligten Kirchengemeinden gab es ein solches Zusammentreffen. Hintergrund des großen Festes: Die Gemeinden im Gießener Osten – Andreas, Luther und Wichern – sowie die Pfarrei St. Thomas Morus wollen enger zusammenarbeiten.

Gleichzeitig wurde das „Patroziniumsfest“ gefeiert zu Ehren des englischen Lordkanzlers Sir Thomas Morus, der 1476 in London geboren wurde und 1535 starb. Der Namensgeber der Kirchengemeinde wird normalerweise als katholischer Heiliger und Märtyrer am 22. Juni verehrt. Doch in diesem Jahr war dies ein Montag und so verlagerte sich die Würdigung zum Wochenende.

 

Das Fest begann am Samstagabend mit einer Andacht, die von den Pfarrern Matthias Schmid (St. Thomas Morus), Dr. Gabriel Brand (Andreasgemeinde), Klaus F. Pötz (Luthergemeinde) und Peter Willared (Wicherngemeinde) gestaltet wurde. Ein bewegender Augenblick und eine Premiere war es, als die Geistlichen gemeinsam am Altar den Segen sprachen. Die Chöre der Luthergemeinde (Leitung: Silke Gruehn-Mencke) und der Wicherngemeinde (Michael Klein) sowie der Bläserkreis der Wicherngemeinde (Andreas Reuter) gestalteten den Gottesdienst. Anschließend warteten Würstchen, Steaks und Getränke draußen auf dem Vorplatz auf die Gäste. Ein großes Zelt war dort aufgebaut und es bestand ausreichend Zeit zur Begegnung.

 

Nach dem Gottesdienst am Sonntagmorgen begrüßte Matthias Schmidt die Besucher zum Mittagessen, bei dem es Gegrilltes und Gezapftes sowie Spezialitäten aus Eritrea, zubereitet von Landsleuten, gab. Das Wetter spielte mit und so konnten die Kinder ungestört am vielseitigen Programm für sie teilnehmen. Tee wurde am Teestand gereicht und verschiedene Weinsorten standen zur Verkostung bereit. Passend zur Jahreszeit wurden Cocktails gemixt. Wer die Gemeinde näher kennenlernen wollte, schloss sich der Kirchenführung an, um nicht zuletzt auch die kniffligen Fragen des „Thomas Morus Quiz“ beantworten zu können. Zum offenen Singen lud die Andreasband ein. Das gut besuchte Fest endete schließlich mit der Segensandacht.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 29.6.2015

 

 

 

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