Ankündigung Gemeindefest im Gießener Anzeiger

Dr. Gabriel Brand, Matthias Schmid, Wolfgang Habermehl und Klaus Friedemann Pötz (von links) stellen Veranstaltung und Programm vor. (Foto: Maywald)
Dr. Gabriel Brand, Matthias Schmid, Wolfgang Habermehl und Klaus Friedemann Pötz (von links) stellen Veranstaltung und Programm vor. (Foto: Maywald)

„Buntes Völkchen“ möchte Kräfte bündeln

 

FEST Evangelische und katholische Gemeinden aus Gießen Ost laden im Juni ein

 

GIESSEN - (fm). Ein „markanter Anfangspunkt“ für Gemeinsamkeiten der evangelischen Gemeinden Andreas, Luther und Wichern sowie der katholischen St. Thomas Morus-Gemeinde soll es sein: das bunte und gesellige „Patroziniumsfest“, das am Wochenende 27./28. Juni in der Grünberger Straße 80 veranstaltet wird. Von einem „Gemeindefest als Ort der Begegnung“ sprach Pfarrer Dr. Gabriel Brand von

der Andreasgemeinde bei der gestrigen Vorstellung. Das Zusammenkommen von Alt und Jung, Kindern, Familien, Singles und Senioren unterschiedlicher Herkunft solle bedeuten: „Wir sind ein buntes Völkchen und ganz schön viele.“ Von dem zu Ehren des englischen Lordkanzlers Sir Thomas Morus (1478 bis 1535) veranstalteten Fest, erhofft sich Brand „Impulse für die engere Zusammenarbeit der vier Kirchengemeinden in Gießen Ost“.

 

Auch Pfarrer Matthias Schmid von der gastgebenden katholischen Gemeinde möchte zusammen mit den anderen „ein neues Konzept und neue Schwerpunkte“ der Kooperation entwickeln. Seine Rolle als Klinikseelsorger mit der 24-stündigen Rufbereitschaft an jedem Tag sei nur schwer mit dem „klassischen Gemeindebetrieb“ zu verbinden. So habe man in Thomas Morus bereits die Erstkommunion und die Firmung „ausgelagert“. Andererseits sei die Gemeinde ein Schwerpunkt für Leute mit gesundheitlichen Handicaps. Wie etwa für alkoholkranke Jugendliche der Vitos-Klinik, die dort wöchentlich ein Treffen hätten.

 

Laut Wolfgang Habermehl, Vorsitzender des Kirchenvorstands der Wicherngemeinde, gehe es neben dem Motto „Lasst uns feiern!“ vor allem um gegenseitiges Kennenlernen und Begegnung. Damit beginne ein Prozess, von dem auch alle Neubürger, die in das Ostviertel kommen, erfasst werden sollten.

 

„Das Interesse, einander zu begegnen, ist groß“, sagte Pfarrer Klaus Friedemann Pötz von der Luthergemeinde. "Was macht ihr? Was läuft? Können wir andocken? Wie können wir unsere Kräfte bündeln?" – Solche Fragen sollten im Mittelpunkt des Festes stehen. Pötz etwa möchte gerne die Sprachförderung für Flüchtlinge besser vernetzen.


Aus Sicht von Schmid befinden sich die Katholiken in Gießen-Ost in einer „Diaspora-Situation“. Katholiken und Protestanten machten je 20 Prozent der Einwohner aus, die restlichen zwei Drittel hätten keine Konfession. „Wir müssen uns gemeinsam auch für die Menschen verantwortlich fühlen, für die Kirche in die Welt gesendet wurde“, betonte er.

 

Das Patroziniumsfest beginnt am Samstag, 27. Juni, mit einer Andacht in St. Thomas Morus. Am Sonntag, 28. Juni, finden um 10 Uhr in den drei evangelischen Gemeinden Gottesdienste statt. In der katholischen Gemeinde beginnt dieser erst um 10.30 Uhr.

 

Um 12 Uhr gibt es auf dem Gelände von St. Thomas Morus „Gegrilltes und Gezapftes“. Das Nachmittagsprogamm umfasst Spiele für Kinder, verschiedene Stände für Speisen und Getränke, eine Kirchenführung und das Thomas-Morus-Quiz. Ab 17 Uhr folgt Offenes Singen mit der „Andreas-Band“, bevor das Fest schließlich um 18 Uhr mit einer Segensandacht endet.

 

Quelle: 

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/buntes-voelkchen-moechte-kraefte-buendeln_15463555.htm


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