Jugendkirchentag in Darmstadt

Unsere Jugendlichen als Gitarristen, ...
Unsere Jugendlichen als Gitarristen, ...

go(o)d days & nights


Gemeinschaft erleben, Musik hören, Spaß haben, ausruhen, auftanken, von Gott reden, mitdiskutieren und Neues ausprobieren. Dies bietet der Jugendkirchentag – ein Event der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für Jugendliche ...

Gemeinsamer Besuch des großen Jugendtreffs


Der Jugendkirchentag findet alle zwei Jahre über Fronleichnam an wechselnden Orten im Gebiet der EKHN statt. Die über hundert Veranstaltungen ziehen bis zu 5000 Jugendliche an. Seit 2002 lädt das Großereignis zum Mitmachen ein: Klettern im Hochseilgarten, Aktionen und Workshops zu verschiedenen Themenschwerpunkten, Leute treffen in den Chillout Areas, Gemeinschaft erleben bei interaktiven Jugendgottesdiensten. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem Programm, welches sich über vier Tage und drei Nächte erstreckt – die go(o)d days & nights. 


So machten wir uns am Freitag, dem 20. Juni, morgens mit dem Zug auf den Weg 

nach Darmstadt.


Von der Fußball-WM in Brasilien über Nachhaltigkeit bis zu Bodypainting – der Jugendkirchentag präsentierte sich vielfältig. Auf vier verschiedenen Themenparks „Ich, andere, Gott und die Welt“ erlebten und erfuhren wir, wie der Glaube an Gott im Alltag Wirkung entfalten kann.

... als Sänger auf der großen Bühne...
... als Sänger auf der großen Bühne...

Ich, andere, Gott und die Welt


Die Diakonie Hessen verpackte im Themenpark „Ich und die anderen“ die Jugendlichen erst einmal in einen Altersanzug, der Erschwernisse im Alltag simuliert, „um nachzu-empfinden, wie im Alter die Bewegung eingeschränkt und wie man geschwächt wird“. 


In einem Zelt war eine Ausstellung unter dem Thema „Wunderschön“ aufgebaut. „Bathseba am Brunnen“ war dort zu sehen. Barock, rundlich und nackt, von Peter Paul Rubens im 17. Jahrhundert gemalt. Auch eine gesichtslose Schönheit aus der Steinzeit, 25.000 Jahre vor Christus aus Stein modelliert, war auf einem Foto ausgestellt: die Venus von Willendorf. Ihre ausladenden Brüste und Hüften sowie ihre Fettreserven sollten die Aufzucht der nächsten Generation garantieren. „Ich bin schön, wenn ich mich wohlfühle“ stand auf einem Plakat.

... und als lebende Tischfußballmännchen.
... und als lebende Tischfußballmännchen.

Im Themenpark „Ich und ich“ war Geschick und Teamarbeit gefordert. Es gab dort Übungen, bei denen das Vertrauen in die Gruppe gebraucht wurde.


„Ich und Gott“ hieß der Themenpark, in dem es deutlich ruhiger zuging.


In der Stadtmitte im großen ineinander übergehenden Themenpark „Ich und Andere“ sowie „Ich und Welt“ ging es am lebhaftesten zu. Sogar eine Tauchstation war dort aufgebaut, eine Kletterwand, der Menschentischfußball und das Bällchenbad. Und was hatte dieses Bällchenbad mit dem Thema „Ich und Andere“ zu tun? Es gab Bälle mit Fragen darauf. Miteinander chillen und dabei ins Gespräch kommen, das täte den Erwachsenen auch öfter mal gut. So stand zum Beispiel auf einem Ball geschrieben: „Was ist deine Lieb- lingsmusik?“ 

Es wurde horizontal gerannt ...
Es wurde horizontal gerannt ...

Spaß und Bewegung


Am Stand der Gießener Jugend feuerte uns ein Mitarbeiter an, ordentlich in die Pedale zu treten: „Schon 200 Watt, weiter!“ Auf sechs Fahrrädern, die an ausgediente Lichtmaschinen aus Schrott-BMWs angekoppelt waren, gaben die Oberschenkel alles. Und dann geschah das kleine Wunder: Aus einem Ghettoblaster ertönte Rockmusik, eine Glühlampe brannte und das Wichtigste: Ein Mixer setzte sich in Bewegung, mit dem Bananen-Shakes zur Stärkung hergestellt wurden. Laut dem Mitarbeiter sollte das Fahrrad-Energieprojekt klarmachen, dass Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern mühevoll erzeugt werden muss. 

... und auch mal kopfüber gedreht.
... und auch mal kopfüber gedreht.


 

 

 

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