Kirchenvorstands-Vorsitzender Dr. Andreas Schmidt

 

Buchhändler

 

Seit 1985 Mitglied im Kirchenvorstand. Möchte sich weiterhin in der Gemeindeband, dem Hauskreis und beim Gestalten von Gottesdiensten engagieren. Ihm ist es wichtig, in verständlichem Deutsch über den Glauben zu reden. Seit 2013 Prädikant. Seit 2015 KV-Vorsitzender.

 


Die Andreasgemeinde ist der zentrale Treffpunkt der Anneröder Siedlung

Interview von Pfarrer Gabriel Brand mit Dr. Andreas Schmidt

Andreas Schmidt im Dezember 2014
Andreas Schmidt im Dezember 2014

Herr Schmidt, Sie sind in der ersten Sitzung des neuen Kirchenvorstands am 15. September zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch! Was haben Sie sich für Ihre Arbeit vorgenommen?

Die Aufgabe ist für mich neu und ich gehe mit großer Vorfreude und Spannung in die nächsten Jahre. Als Kirchenvorstand müssen wir uns mit vielen Verwaltungsangelegenheiten beschäftigen. Ich möchte, dass wir das kompetent und zügig tun, damit uns auch Zeit bleibt, uns mit inhaltlichen Fragen zu befassen. Der alte Kirchenvorstand ist im Laufe der Zeit zu einem guten Arbeitsteam zusammengewachsen. Das erhoffe ich mir auch von dem neuen Gremium.

Für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter möchte ich ein Ansprechpartner sein, der ihnen Mut macht, ihre Gaben in unsere Gemeindearbeit einzubringen.

Die Andreasgemeinde ist der zentrale Treffpunkt der Anneröder Siedlung. Ich möchte dazu beitragen, dass mehr Menschen unsere Gemeinde entdecken und sich in ihr wohlfühlen. Und ich hoffe, wir können den Menschen den Glauben an Jesus Christus verständlich und erlebbar machen.


In der Andreasgemeinde sind Sie kein unbekanntes Gesicht. Sie arbeiten seit vielen Jahren im Kirchenvorstand mit. Seit einiger Zeit halten Sie Gottesdienste. Wie kamen Sie zur Gemeinde?

Ursprünglich stamme ich aus Göttingen. Durch mein Studium bin ich nach Gießen gekommen. Von Anfang an war ich in einem Hausbibelkreis für junge Erwachsene. Nach einiger Zeit habe ich dann angefangen, mich selbst bei der Leitung eines Jugendclubs zu engagieren. Besonders wichtig waren jedes Jahr die Jugendfreizeiten, bei denen wir intensiv über Glaubensfragen nachgedacht haben. Mein Einstieg in die Gemeindearbeit war also ganz eindeutig die Jugendarbeit. 

 

Dr. Andreas Schmidt, Foto: Schmidt
Dr. Andreas Schmidt, Foto: Schmidt

Der neue Kirchenvorstand wurde für die Zeit von sechs Jahren gewählt. Was wünschen Sie sich für die Andreasgemeinde am Ende dieser Amtszeit im Jahr 2021?

Ich wünsche mir, dass die Gemeinde vielen Menschen ein soziales und geistliches Zuhause bleiben bzw. werden kann. Ich wünsche mir, dass viele Menschen entdecken, wie interessant und geradezu spannend ein Gottesdienst sein kann. In den letzten Jahren haben wir die Band-Gottesdienste etabliert. Auch unsere mittlerweile 4 Prädikanten halten regelmäßig Gottesdienste. Dadurch können wir unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Vorgenommen haben wir uns aber durchaus noch weitere neue Gestaltungsformen. Ich hoffe, dass wir dadurch auch Menschen ansprechen können, die bisher wenig Zugang zum Gottesdienst und zur Gemeinde haben. Ich hoffe, dass viele Menschen dadurch zu einem ganz neuen Interesse am Glauben kommen.

Ein wichtiges Ziel ist es für mich auch, weitere ehrenamtliche Mitarbeiter für die Gemeindearbeit zu gewinnen. Je mehr Menschen bereit sind, sich zu engagieren, desto mehr Aufgaben können wir in Anspruch nehmen.

 

Die Arbeit des Vorsitzenden ist sehr umfangreich. Sie sind voll berufstätig, arbeiten als Buchhändler. Was machen Sie in Ihrer knappen Freizeit am liebsten?

Am liebsten verbringe ich meine freie Zeit mit meiner Familie. Ein großes Hobby ist für mich das Radfahren. Bei Radtouren in die Umgebung von Gießen kann ich wunderbar abschalten. Außerdem ist Radfahren sehr gesund und umweltfreundlich. Die Umweltproblematik liegt mir sehr am Herzen, deshalb lege ich so viele Strecken wie möglich mit dem Rad zurück.

Außerdem bin ich ein großer Dänemark-Fan. Unseren Urlaub verbringen wir als Familie am liebsten an der Nordseeküste. 


Interview aus dem Gemeindebrief Herbst / 2015

 

 

 

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