Platz für alle

Jugendraum im Souterrain
Jugendraum im Souterrain

Dass wir überhaupt ausreichende Gemeinderäume haben, verdanken wir der Tatsache, dass es unseren Architekten, Herrn Schäfer, gelungen ist, die Räume im Souterrain trotz schwieriger Bau- und Benutzungsvorschriften dem Boden abzuringen.

 

So hat einmal die Jugend Platz, und es konnte außer dem Gemeindegruppen und Konfirmanden auch der Werkkreis von „Frau und Kultur“ aufgenommen werden. Er hat sich revanchiert mit einigen wunderbaren Basaren in unserem Haus! Ebenso haben Gymnastikkurse und Nähkurse der Ev. Familienbildungsstätte Platz gefunden.

Mit einem wesentlichen Faktor musste die Andreasgemeinde von Anfang an fertig werden: Der auch für ein Stadtrandgebiet ungewöhnlich starken Fluktuation.

Sie scheint in den Jahren unseres Anfangs noch stärker gewesen zu sein als heute. Nach 5 Jahren, 1972, war über ein Viertel der Anfangsgemeinde von 1967 weggezogen bzw. verstorben. Stattdessen waren neue und mehr Gemeindeglieder zugezogen. Nach 10 Jahren, 1977, war es ein gutes Drittel. Heute, nach 20 Jahren, zählt die Gemeinde ungefähr 700-800 mehr als damals. Diese Zahlen wollen sagen: Es ist ein steter Abschied und ein ständiges neues Kontaktnehmen gewesen und ist es noch.

Umschlag der Festschrift 1987
Umschlag der Festschrift 1987

So haben wir es besonders erfahren, als Zusiedler aus der Sowjetunion, aus Polen und Rumänien in einige der Hochhäuser einzogen. Wir haben sie in unsere Gemeinschaft hineingenommen, durch Besuche, besondere Gemeindeeinladungen, Nachkonfirmationen, eine Nachtrauung, Einzelkontakte u. a. Wir haben viel Bereicherung dadurch erfahren! In einer regen und bewegten Gemeinde kann es nicht anders sein.

Mit dieser Festschrift bekommt ein jeder in der Gemeinde einmal wieder dies Bild von unserer Andreaskapelle in die Hand. Wir dürfen es uns im Rückblick und im Vorausblick von dem Kreuz an der Altarwand sagen lassen:

 

Aus dem Kreuz wächst Leben!

 

Pfarrerin Adelheid Ziemendorff

 

 

 

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