Musikalische Anfänge

Die Orgel ruft zum Gottesdienst
Die Orgel ruft zum Gottesdienst

Ein Glockengestell mit ein oder zwei Glocken war vorgesehen und im Boden schon vorbereitet, da reichten die Mittel nicht mehr. „Das meiste Geld steckt im Boden“, hieß es, „Für den Abfluss des vielen Wassers“. „Dann muss die Orgel zum Gottesdienst und Gebet rufen“, sagten wir. Es war ein Glück und sehr dankenswert, dass uns ein Orgelpositiv zur Verfügung gestellt wurde. Was wäre ein Gottesdienst bei uns ohne Orgel gewesen! So sind nun auch musikalische Darbietungen möglich geworden: in den Gottesdiensten, den Gemeindenachmittagen, nicht zuletzt im Jugendkonzert im Advent. Es wurde gestaltet vom Violinstudio von Frau Schättler, von Flötenschülern, dem Kindersingkreis der Gemeinde und unseren Organisten, ein Dutzend mal.

Gießener Anzeiger 9.2.1973
Gießener Anzeiger 9.2.1973

Als etwas Besonderes erfreute uns über Jahre hin ein Flötenquartett von Gemeindegliedern in Gottesdiensten; auch Soloflötenmusik und Gesang. Auch die Aufführung jeweils einer kleinen (klassischen) Kantate, neben den Verkündigungsspiel der Jungend, im Familiengottesdienst am heiligem Abend, sei hier erwähnt. Wir hatten eben jahrelang das Glück, unter den Jugendlichen und den Konfirmanden besonders begabte junge Sänger mit schönen Stimmen zu haben! Die Tradition des Heiligen Abends in dieser Form haben wir schon von der Georgskapelle in die Andreaskapelle mitgebracht. Nur hier dann ohne das Ausfallen des elektrischen Lichts und infolgedessen mit Kerzenbeleuchtung, wie dort einmal! Schön und weihnachtlich war beides, hier wie dort!

Dankbar ist die Gemeinde dafür, dass wir immer gute Organisten hatten! Eine Musik ohne Orgel sei aber an dieser Stelle auch genannt: Die indonesische Musikgruppe unseres Gemeindegliedes Herrn Siahaan. Wir hörten und sahen sie mehrfach mit Freude bei uns auf ihren Instrumenten spielen und singen und lernten auf Indonesisch „Stille Nacht …“!

 

 

 

 

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