Seit 50 Jahren miteinander auf dem Weg

Die Geschichte der Andreasgemeinde

Andreasgemeinde und Kita 2017 // Foto: Schmidt
Andreasgemeinde und Kita 2017 // Foto: Schmidt

Mit einem Festgottesdienst begann es am 3. September 1967: An diesem Sonntagnachmittag wurde das Gemeindezentrum der Andreasgemeinde, zu dem eine Kapelle und ein Kindergarten gehörten, eingeweiht. Der Bezirk Anneröder Viertel gehörte damals noch zur Luthergemeinde. Erst 1974 entstand dann die selbständige Andreasgemeinde mit einem eigenen Kirchenvorstand.

 

 

Kreistänze beim 30. Jubiläum 1997 // Foto: Gömmer
Kreistänze beim 30. Jubiläum 1997 // Foto: Gömmer

Neues Leben für die Anneröder Siedlung

Das Gemeindezentrum wirkte sich auf vielen Gebieten belebend auf die Anneröder Siedlung aus. Aussiedler aus der Sowjetunion, den ehemals deutschen Ostgebieten und Siebenbürgen wurden reibungslos integriert. Bausteine hierfür sind bis heute die kreativen Gottesdienste, eine florierende Kinder- und Jugendarbeit und Angebote wie Hauskreis, Andreastreff oder die Vorträge der Erwachsenenbildung.

 

Kita-Sommerfest 1991 // Foto: privat
Kita-Sommerfest 1991 // Foto: privat

Ansturm auf den Kindergarten

Große Resonanz fand von Anfang an der Kindergarten mit 100 Plätzen. Schon im Eröffnungsjahr gab es 165 Aufnahmeanträge. Gemeinsame Sommerfeste, Adventsmärkte und Familiengottesdienste sorgen seither für einen guten Kontakt zwischen Kita und Kirchengemeinde. Seit 2014 bietet das Kinder- und Familienzentrum vielfältige Angebote für Menschen allen Alters.

 

 

Seit Herbst 1989 hat die Gemeinde einen Glockenturm // Foto: Gömmer
Seit Herbst 1989 hat die Gemeinde einen Glockenturm // Foto: Gömmer

 

Endlich ein eigener Glockenturm

Dem Zeitgeist entsprechend wurde in den 60er Jahren kein Kirchturm geplant. Dieser ist dann beim 25-jährigen Jubiläum angeregt worden und konnte im Herbst 1989 erbaut und mit drei Glocken der Fa. Rincker aus Sinn versehen werden.

 

Partnerschaften

Zur katholischen Gemeinde St. Thomas Morus pflegt die Andreasgemeinde schon seit vielen Jahren engen Kontakt. Zeitweilig fanden sogar katholische Messen in der Andreaskirche statt.

 

Seit 1981 unterstützt die Andreasgemeinde die Arbeit des AMB (Associação Menonita Beneficente) im brasilianischen Palmeira. Die Andreasgemeinde unterstützt die dortige Arbeit mit sozial schwachen Familien in Form von Spenden und Kinderpatenschaften.

 

1976 wurden Kontakte zur evangelischen Gemeinde Schleusingen in Thüringen geknüpft. Bis heute lebt diese Partnerschaft von gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Freizeiten und persönlichen Freundschaften.

 

Pfarrerin Adelheid Ziemendorff 1975 // Foto: privat
Pfarrerin Adelheid Ziemendorff 1975 // Foto: privat
Pfarrerin Vosteen (vorne) und Pfarrer Lenski beim 40. Jubiläum 2007 // Foto: Gömmer
Pfarrerin Vosteen (vorne) und Pfarrer Lenski beim 40. Jubiläum 2007 // Foto: Gömmer

Gemeinsam in Gießen Ost

In Zeiten schwindender Finanzen ist es wichtig, als Christinnen und Christen zusammenzustehen. Die drei evangelischen Gemeinden Andreas, Luther und Wichern im Gießener Osten arbeiten daher seit vielen Jahren eng zusammen. Reihum stattfindende Gottesdienste, gemeinsame Sommerfeste und die Flüchtlingsarbeit zusammen mit St. Thomas Morus sind hierfür die Basis. Seit 2015 gibt es sogar ein gemeinsames Logo und eine gemeinsame Homepage: www.giessen-ost.de

 

Die Pfarrerinnen und Pfarrer

Erste Pfarrerin der Andreasgemeinde war von 1967 - 1981 Adelheid Ziemendorff. Ihr folgte Pfarrer Joachim Lenski, der bis zu seinem Ruhestand 21 Jahre lang Gemeindepfarrer war. Im Jahr 2002 trat Pfarrerin Sabine Vosteen ihren Dienst an. Als die Pfarrstelle der Andreasgemeinde auf eine halbe Stelle gekürzt wurde, wechselte sie nach elf Jahren nach Butzbach. Ende 2014 kam Pfarrer Dr. Gabriel Brand zunächst als Vertretung - und blieb gleich da. Seit 2015 ist er mit einer halben Pfarrstelle in der Andreasgemeinde fest angestellt.

 


Vielfältige Gottesdienste für alle Altersgruppen // Foto: Schmidt
Vielfältige Gottesdienste für alle Altersgruppen // Foto: Schmidt

Viel ehrenamtliches Engagement

Durch die halbe Pfarrstelle können die Gottesdienste nicht mehr komplett durch den Pfarrer abgedeckt werden. Glücklicherweise hat die Andreasgemeinde mehrere Prädikanten in den eigenen Reihen, die mit viel Liebe eigene Gottesdienste gestalten.

Auch die Mitglieder des Kirchenvorstands und viele weitere Männer und Frauen aus der Gemeinde tragen mit großem persönlichem Einsatz dazu bei, dass die Andreasgemeinde bunt, fröhlich und lebendig ist.

 

Steffi Gömmer


Andreaskreuz neben der Kirche

Woher kommt eigentlich das Kunstwerk neben der Kirche?

 

Der Artikel aus dem Gießener Anzeiger vom April 2009 gibt darauf Antwort.

 

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